Dusty Gravel Series Andenne – Rennbericht

Am Sonntag den 13.04.2025 wurde das erste von fünf Rennen der Dusty Gravel Series in Andenne/Belgien ausgetragen.
Das Rennen war Teil des Belgium Bike Festival.

Am frühen Sonntagmorgen habe ich mich mit Daniel Bojko in Andenne getroffen.
Es war alles wie immer: belgische Gelassenheit herrschte vor. Die Startunterlagen gab es gut eine Stunde vor dem Start und die Hektik die man von deutschen Jedermannrennen kennt kam nicht ansatzweise auf.


Kurz nachdem wir die Startnummern bekommen haben ging es auch schon los. Ein bisschen warmfahren und dann ab in die Startaufstellung.
Es waren rund 250 Teilnehmer am Start aufgeteilt auf zwei verschiedene Strecken.
Die kürzere führte über 75km mit 1000hm und die längere über 100km mit 1400hm. Daniel und ich sind die 100km gefahren.

Der Start war für 09.00 Uhr geplant, doch auch hier bestätigte sich die belgische Ruhe! Wir sind erst um 09.30 Uhr gestartet, den Grund dafür konnten wir nicht erkennen und nun ja, warm fahren hat dann mal gar nichts gebracht.

Es ging Also los. Start aus der kalten Hose.
Hieß für uns ca. ein Kilometer durch den Ort und dann in den acht Kilometer langen Anstieg der auf den ersten beiden Kilometern schon sehr steil war.
Das ist mal so gar nicht meine Welt. Von da aus ging es abwechselnd über verschiedene Untergründe, die teilweise nichts mehr mit einem Gravelparcours zu tun hatten. Es war wirklich nicht einfach da mit dem Gravelrad durchzufahren.
Der Belgier ist halt was die Gestaltung von Gravelstrecken angeht etwas schmerzfreier.
Ein Beispiel wären Singletrails auf denen man aufpassen musste das man nicht vom Weg abkommt, da man ansonsten ein Meter tiefer im Graben gestanden hätte.
Das Rennen war von zahlreichen Defekten übersät. Immer wieder hatten Fahrer durch die sehr raue Strecke mit Reifenpannen zu kämpfen.
Daniel und ich sind davon zum Glück verschont geblieben.

Für mich war das Rennen ein sehr guter Trainingseffekt und ich konnte erneut Erfahrungen sammeln. Wirklich etwas reißen kann ich auf so einem technischen Kurs nicht, dazu fehlt mir noch die Erfahrung um da schnell durchzukommen.
Hier kamen direkt Erinnerungen an das Gravelrennen in Houffalize hoch. Dort waren die Bedingungen ähnlich.

Am Ende hat es für Daniel für Platz 81 und für mich für Platz 100 gereicht.
Die Anzahl der deutschen Fahrer war auch überschaubar. Es waren nur fünf an der Zahl.
Diesen Samstag geht die Serie weiter in Les Lacs Del‘Eau D‘Heure.

Liebe Grüße, Alex!

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